Grüezi
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Grüezi

Die Operette Grüezi des österreichischen Komponisten Robert Stolz wurde im Jahr 1934 in Zürich mit einem grossen Erfolg gefeiert. Grüezi war mit über 100 Aufführungen innerhalb einer Saison einer der grössten Theatererfolge der Schweiz. Innert kurzer Zeit gab es Zweitproduktionen in zahlreichen Europäischen Städten. In Berlin füllte Grüezi eine Spielzeit lang jeden Abend die 3'000 Plätze des Theaters des Volkes.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Grüezi zu einer der am meisten gespielten Operetten von Robert Stolz. 1969 wurde es sogar an den Bregenzer Festspielen unter dem Namen "Hochzeit am Bodensee" auf der Seebühne gespielt. Seit den 80er Jahren wurde es stiller um das Stück. In Burgäschi kann man Grüezi zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder in der Originalversion mit grossem Orchester geniessen.

Robert Stolz gilt als der letzte Meister der Wiener Operette. Geboren wurde er 1880 in Graz. Mit 22 Jahren debütierte er als Dirigent und Komponist am Stadttheater Salzburg. Während des Ersten Weltkriegs war er Kapellmeister im berühmten k. und k. Infanterieregiment "Hoch- und Deutschmeister" Nr. 4. In Wien leitete er später kurzfristig ein eigenes Theater.

Vor dem Zweiten Weltkrieg flüchtete er in die Vereinigten Staaten. Dreimal wurde seine Musik in den USA für die Oscars nominiert.

Robert Stolz erreichte ein hohes Alter. Er starb im Jahre 1975. Sein Lebenswerk umfasst 60 Operetten und unzählige Lieder. Viele davon sind als Schlager weltberühmt wurden.

Grüezi wurde nach dem Krieg als Himmelblaue Träume, Der wilde Mann, Ciao! Ciao oder Die Hochzeit am Bodensee aufgeführt und verfilmt.

Das Alpenhotel Der wilde Mann ist der Spielort dieser Operette. Man steht vor der Sommersaison. Ein Filmteam aus Deutschland hat sich angemeldet. Es will Aufnahmen von einem Trachtenfest machen. Zugleich werden auch drei junge Damen aus Paris, Wien und Mailand eintreffen. Alle drei haben bei einer Ausschreibung gewonnen und lösen ihren Preis ein. Diese Schönheiten bleiben von den drei Söhnen des Hoteliers nicht unbeachtet. Dass sich dann die Hotelsekretärin noch in den deutschen Regisseur verliebt, geht allen zu weit. 

 

 

 

 

AGENDA

Grüezi

Do6. Juni, 20.15 Uhr
Sa8. Juni, 20.15 Uhr
Mi12. Juni, 20.15 Uhr
Fr14. Juni, 20.15 Uhr
Sa15. Juni, 20.15 Uhr
Mi19. Juni, 20.15 Uhr
Fr21. Juni, 20.15 Uhr
Sa22. Juni, 20.15 Uhr
So23. Juni, 19.15 Uhr
Di25. Juni, 20.15 Uhr
Mi26. Juni, 20.15 Uhr
Fr28. Juni, 20.15 Uhr
Sa29. Juni, 20.15 Uhr
So30. Juni, 16.15 Uhr
Di2. Juli, 20.15 Uhr
Mi3. Juli, 20.15 Uhr
Fr5. Juli, 20.15 Uhr
Sa6. Juli, 20.15 Uhr
Di9. Juli, 20.15 Uhr
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